Die Berstlining Technologie ist ein grabenloses Verfahren zur Erneuerung von Rohrleitungen mit einem Durchmesser von DN 100 mm bis max. DN 600 mm. Dabei wird das Altrohr mit einem Berstkörper zerstört und in das umgebende Erdreich verdrängt. Durch den Verdrängungseffekt kommt es zu einer Vergrößerung des Leitungsprofils, wodurch ein neues Rohr mit gleichem oder um eine Nennweite größerem Querschnitt eingezogen werden kann.
Beim statischen Berstlining Verfahren wird von der Zielbaugrube aus ein Gestänge in das Altrohr eingeführt. An dieses wird in der Startbaugrube ein Berstkopf und unmittelbar daran das einzuführende Neurohr montiert. Mittels einer hydraulischen Zugeinheit wird nun der Berstkopf durch das Altrohr zurückgezogen. Eine Einschränkung ergibt sich bei betonummantelten Rohren.
Mit diesem Verfahren können Altrohre aller Art saniert werden, jedoch sind bei Stahl-, duktilen Gussleitungen und PE-Rohren spezielle Schneide- Berstköpfe notwendig. Als Neurohr werden verwendet: PP, HDPE – Mehrschicht in Lang- und Kurzrohrversion sowie zuggesicherte, duktile Gussrohre.
Für die Platzierung der Berstliningmaschine, Einbringung des neuen Rohres sowie für die Anbindung der Anschlüsse sind nur minimale Tiefbaumaßnahmen erforderlich. Die Größe der Startbaugrube ist dabei abhängig vom Durchmesser des Neurohres und der Verlegetiefe.
Der Sanierungsabschnitt wird nun mit dem Hauptrohr durch Montage von Standardrohren und –formteilen verbunden. Auch die Einbindung von Anschlüssen erfolgt mittels Standardformstücken. Damit wird dem Kunden ein hochqualitatives und langlebiges Rohr für den künftigen Betrieb übergeben.



